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In der Craniosacraltherapie werden durch sanftes Erfühlen mit den Händen mögliche Funktionsstörungen, Blockaden oder andere Unregelmäßigkeiten des craniosacralen Pulses im gesamten Körper erspürt.

Kleinkinder und Babys mit Craniosacral Therapie behandeln, Karin Arndt München

 
 

Wie sieht die Craniosacrale Behandlung in der Praxis aus?

In einer ausführlichen Anamnese, dem Vorgespräch, werden das Anliegen des Patienten sowie wichtige Hintergrundinformationen zu den körperlichen oder emotionalen Beschwerden herauskristallisiert. Anschließend legt sich der bekleidete Patient in bequemer Rückenlage auf die Liege und darf die Augen schließen und entspannen. Der Liegende wird zugedeckt und bei Bedarf eine Heizdecke angestellt, damit der Patient sich in den folgenden 45-60 Minuten vollkommen wohl fühlt.
In Stille stimmte ich mich mental auf den Patienten ein, um im Einklang mit diesem die bestmögliche Selbstheilungsarbeit in Gang zu setzen und beginne sanft am Fußrücken den craniosacralen Puls zu erspüren. Die Hände nehmen nach und nach aufsteigend von den Füßen, über das Becken, den Rumpf bis zum Kopf mit wichtigen Schlüsselstellen Kontakt auf und „lauschen“ auf die körpereigenen Bewegungen.
Die Hände werden eins mit den erfühlten Gewebeschichten, liegen aber nur mit ihrem Eigengewicht auf, ohne Druck, und folgen einfühlsam den körpereigenen Bewegungen und Rhythmen, die unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle liegen.

 

Das Körpergedächtnis hält unverarbeitete Erinnerungen in Form von Fehlhaltungen oder Energiezysten im Körpergewebe gespeichert

Durch das „Listening“, das Zuhören der Hände, bekommt der Körper die Möglichkeit alte festgefahrene Mikro-Bewegungsmuster auszuagieren und neue Muster zu erproben, die ihm besser liegen. Diese sanfte Unterstützung von außen hilft den Gewebestrukturen sich frei zu winden – auf Englisch Unwinding genannt.
Damit wird das Gewebe achtsam und ohne Fremdeinwirkung unterstützt, sich seinen eigenen Weg zu suchen, um sich von selbst aus dem einschränkenden Bewegungsmuster zu lösen.
Je nach Zustand und Bedürfnis des Gewebes kann sich das craniosacrale Listening sehr ruhig und gleichmäßig anfühlen oder in ein sehr bewegtes und intensives Unwinding gehen, bis es am Ende zu einem optimaleren ruhigeren Gleichgewicht findet.

 

Weniger ist manchmal mehr

Werden starke Verspannungen oder Blockaden im Gewebe erspürt, kann es nötig sein einen gezielten sanften Impuls, von ca. 6 Gramm, zu setzten, um das manchmal wie erstarrte Gewebe an seine ursprüngliche Freiheit zu erinnern und die Suche nach der natürlichen Bewegungsfreiheit anzustoßen.

Denn dieser Impuls ist gerade so stark, dass er vom Gewebe als Korrektiv aufgenommen wird, aber gleichzeitig so sanft, dass er die körpereigene Struktur nicht überwältigt. Damit wird die Information zur Selbstregulation gegeben.

 

Ein Impuls, der am Kopf gesetzt wird, kann bis in den kleinen Zehen hinein wirken

Durch die enge, funktionelle Verbindung der Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien, die die Organe umgeben, breitet sich der korrektive Impuls weiter aus. In dieser entspannten Stille kann es deshalb vorkommen, dass der Patient zum Beispiel ein leichtes Ziehen im Fuß wahrnimmt, während sanft oben am Kopf gearbeitet wird. Muskel und Gewebe, das sich auf Dauer verkrampft hatte, um Fehlstellungen auszugleichen, kann wieder entspannen und die ureigene Funktionalität erreichen.

Die Stoffwechselprozesse im Körper werden in Gang gesetzt und normalisiert, es kommt zu einer verbesserten Durchblutung und Ernährung aller Körpergewebe. Das autonome Nervensystem wird ausgeglichen. Die größere Beweglichkeit der Faszien, der knöchernen Strukturen und der Gelenke harmonisiert die Körperstatik. Die Atmung vertieft sich.

 

Während der craniosacralen Therapie darf die Seele baumeln und der Körper wird motiviert seine selbstheilenden Kräfte wieder freizusetzen.

In der ca. einstündigen Behandlung tritt meist sehr schnell eine starke Tiefenentspannung ein, die einem meditativen Zustand gleicht.

Im Anschluss an eine Craniosacral-Sitzung fühlt sich der Patient meist entspannter, leichter, freier, beweglicher — im Fluss mit seinen Energien.

 
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